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Ihr werdet den Unterschied sehen zwischen einem Gerechten und einem Ungerechten, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht dient.

Maleachi 3,18

Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.

Galater 6,9

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
Weitere Informationen finden Sie hier

„TESTIMONIAL“ LGS

„Das ist in dieser Zeit gewachsen“:
Da tauchen bei mir zwei Bilder von der Blumenhalle auf, die ja derzeit ein einziges großes Erntedankfest darstellt.

Es war Anfang März dieses Jahres. Wir trafen uns, etwa 15 Leute, um ein letztes Mal vor Beginn der LGS in der bisherigen Form für die LGS zu beten.
Zu diesem Zeitpunkt war das gesamte Gelände noch eine so krasse Baustelle, dass man sich als normaler Bürger überhaupt nicht vorstellen konnte, dass das in 7 Wochen fertig sein, geschweige denn blühen sollte.
Wir wollten uns bewusst auf dem Gelände der zukünftigen Gartenschau treffen. Da wir Herrn Kuon eingeladen hatten, auch um gezielte Informationen für das Beten zu bekommen, konnten wir in das Gebäude der Noch-Ankerbrauerei, aus der die Blumenhalle werden sollte. Über verwinkelte, dunkle Gänge und Treppen führte uns Herr Kuon hinauf in die große Flaschenabfüllhalle. Das riesige, den halben Raum ausfüllende Podest mit dem dunkelgrauen Splitt war bereits fertig gestellt. Ansonsten nackte Wände, nackter Boden, die nackte Kachelwand, und zwei funzelige Glühbirnen in der Ecke. Die Temperatur knapp über Null Grad. Ein Ambiente, das uns die Notwendigkeit des Betens hautnah deutlich machte.
Und dann erblühte die erste Blume auf der LGS überhaupt!
Aus einem spontanen Impuls heraus hatten wir das Kreuz aus Apfelstamm und Weinstock mitgebracht, das dann während der gesamten LGS im Raum der Stille im UG der Friedenskirche stehen sollte. Das Kreuz, auf einem Deko-Tuch, eine Kerze dazu, mitten im sonstigen Nichts –  das war die erste Blume, die in der Blumenhalle, ja auf der LGS überhaupt, ihren Platz einnahm.
Das Kreuz: Zeichen des Vertrauens, dass Gott unsere LGS unter seine Obhut nehmen möge. Zeichen der unbedingten Zuwendung Gottes zu uns Menschen durch Jesus Christus.

Heute, 7 Monate später, am Ende der LGS: Aus genau diesem Hochbeet ist ein überquellender Ernetdank-Altar geworden! Als ich den vor drei Wochen zum ersten Mal sah, hat es mir fast den Atem genommen. Was für ein Zeichen! Damals das einsame Kreuz  –  jetzt der von Früchten überquellende Altar!
Ja, Gott hat unsere LGS unter seine Obhut genommen. Ja, er hat uns Nagolder in jeder  erdenklichen Weise beschenkt und gesegnet. Und unsere Besucher mit dazu.

Das ist in dieser Zeit gewachsen. Da kann man nur staunen und danken.