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Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

Psalm 121,5-6

Jesus betet: Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.

Johannes 17,15

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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30 Jahre Deutsche Einheit

Zum 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, versammelten sich um 19 Uhr in der Nagolder Turmstraße am früheren Platz der alten Stadtkirche eine ganz bunte Gruppe von Menschen. Eine Stunde lang wurden gemeinsam im Freien verschiedene Lieder gesungen. Anlass war die Feier zum Tag der Deutschen Einheit. Und das im Blick auf ein besonderes Jubiläum: 30 Jahre Wiedervereinigung.

Veranstalter war die Ev. Allianz Nagold, ein Zusammenschluss verschiedener kirchlicher und freikirchlicher Gruppierungen.

Die beiden Vorsitzenden Evelyn Rosshau und Daniela Schnabel betonten in ihrer Begrüßung, was für ein Geschenk der gemeinsame deutsche Staat nach der friedlichen Revolution vor über 30 Jahre sei.
Sie freuten sich darauf, deutschlandweit gemeinsam mit zigtausenden Menschen diese Stunde zu feiern.

Zehn verschiedene, meist gut bekannte Lieder aus ganz unterschiedlichen Epochen wurden vom E-Piano und dem Posaunenchor des CVJM Nagold begleitet. Und mehr als 130 Personen sangen und dankten in coronakonformem Abstand im Freien mit.

Viele waren tief bewegt in dem Wissen, heute mit Menschen aus Ost und West gemeinsam zu Feiern und zu Singen, nicht nur in Nagold, sondern in ganz Deutschland.

In seinem Grußwort verwies Oberbürgermeister Jürgen Großmann an traditioneller Stätte am alten Turm auf die weiteren großen Herausforderungen des Zusammenrückens. Er dankte den Initiatorinnen und der Ev. Allianz für ihre Einladung und Ihr Engagement, ohne das es in Nagold dieses wichtige Erinnern nicht gegeben hätte.

Mit dem gemeinsamen Vaterunser, der Nationalhymne und dem Singen des altbekannten Abendliedes „Der Mond ist aufgegangen“ bei ganz klarem Himmel klang die Veranstaltung aus. Sie hinterlässt in unserer Stadt eine Spur der tiefen Dankbarkeit.

Bewegt und dankbar für dieses Erlebnis machten sich die Besucher auf den Heimweg.

Mehr über die Veranstaltung unter www.3oktober.org